Theater & Literatur

Homestories – Heimat, Sehnsucht, Individualität, …

Nachdem die ursprünglich geplanten Festivalwochen aufgrund der Coronabedingten Erlasse der Landesregierung nicht stattfinden können, haben wir die „Regeln“ für eine Teilnahme am Festival geändert.

Teilnehmen können nun – zusätzlich zu den bereits angemeldeten Gruppen – alle Kinder und Jugendlichen von 8 bis 18 Jahren. Dabei spielt es keine Rolle, ob ihr als „Einzelkünstler“ dabei seid, oder euch digital vernetzt und gemeinsam in einer Gruppe etwas produziert.

Dabei müsst ihr euch nun nicht mehr ausdrücklich auf die Sparte „Theater“ beschränken. Vielmehr sind auch kleine Filme, Fotostrecken, Podcasts oder einfach nur Texte erlaubt. Wichtig ist nur, dass sie sich mit dem Thema „Homestories“ beschäftigen – vor allem, weil das Thema in diesen Zeiten noch einmal eine ganz neue Bedeutung bekommt. Schreibt oder zeigt uns, wie es euch gerade geht, was ihr so macht und was euch durch den Kopf geht.

Wie auch in allen anderen Sparten zählen nur eure Individualität, eure Ideen und eure Kreativität. Eigenproduktionen sind ausdrücklich erwünscht, ihr dürft aber auch gerne zeigen, wie ihr zurzeit an den Produktionen arbeitet, mit denen ihr euch ggf. schon angemeldet habt.

Bitte schickt eure Arbeiten an: blog@rampenfieber.eu.

Wir sind sehr neugierig und freuen uns sehr!

Hinweis für bereits angemeldete Gruppen:

Auch wenn wir die Festivalwoche nicht wie geplant durchführen dürfen, soll die bereits geleistete Arbeit an Produktionen nicht verloren sein. Sobald es möglich ist, kommen wir zu euch in die Schule und zeichnen eure Arbeit (ganz oder teilweise) auf und stellen auf diese Weise einen Austausch mit den anderen Teilnehmern her. Bei einer Begegnungsveranstaltung im Herbst werden wir dann zumindest Auszüge aus allen Produktionen und Arbeiten zeigen.
 

E-Mail Adresse: theater@rampenfieber.eu
    • Städtisches Gymnasium Herzogenrath

      Die Zirkus-AG des städtischen Gymnasiums Herzogenrath präsentiert: Zirkus Kunterbunt räumt auf – ein Zirkustheaterstück mit Jonglage und Akrobatik!
      Eigentlich war ein gemeinsamer Freundinnen-Shopping-Tag geplant, doch als die beiden Mädchen durch eine Parkanlage spazieren, bemerken sie, dass diese voller Müll ist. Zunächst schenken sie dem Ganzen keine Beachtung, doch nach und nach bemerken sie, dass man mit den Sachen eine Menge machen kann!
      Das rund 60-minütige Stück bietet die besten Kunststücke der beiden Zirkus-AGs, eingebettet in eine Geschichte, die sich mit Verschmutzung, Recycling und natürlich einem bunten Zirkusprogram beschäftigt. Besonders geeignet ist das Stück für Kinder der 1.-6. Klasse.
         

  • Berufskolleg Herzogenrath

    Die 12. Jahrgangsstufe des Berufskollegs Herzogenrath setzt sich in ihrem Stück „Nathan, Ehrenmann“ mit der Frage auseinander, ob es wahre, allgegenwärtige Werte gibt. Woran können sich junge Menschen orientieren? Welche Verantwortungen hat der EinzelneInspiriert durch Lessings „Nathan, der Weise“ haben die Schülerinnen und Schüler dieses Stück durch Passagen des Orginals und eigene Texte geschrieben und insziniert. Das Stück richtet sich an junge Erwachse ab 17 Jahren.

  • Carolus-Magnus-Gymnasium

    Der Literaturkurs der Q1 bringt Jay Ashers „Tote Mädchen lügen nicht“ als gleichnamiges Stück auf die Bühne. Das Stück setzt sich mit schwierigen Themen wie Gruppendruck, Schönheitsidealen und Suizid auseinander. Im Mittelpunkt steht ein junges Mädchen, das dem Druck nicht mehr standhalten konnte und sich deshalb das Leben genommen hat. Rückblickend werden die Gründe für ihre Entscheidung deutlich.
    Das Stück ist 60 Minuten lang und geeignet für ein Publikum ab 12 Jahren.

  • Grundschule Kettenis

    Angst vor der Dunkelheit – wer kennt das nicht?
    Baltasar kennt das leider sehr sehr gut und das obwohl er selber ein Geist ist. Deshalb versteckt er sich zur Geisterstunde auch lieber, anstatt ordentlich herumzuspuken. Ob ihm geholfen werden kann, seine Angst zu überwinden?
    „Geisterstunde auf Burg Schauerstein“ ist ein 50-minütiges Stück für alle Kinder der 1. bis 4. Klasse.

  • Städtisches Gymnasium Herzogenrath

    Der Theaterkurs der Q1 hat die klassische Handlung von Sophokles „Antigone“ genommen und sie in das heutige Berlin eingebettet. „Antigone, Berlin“ beschäftigt sich vor allem mit dem Thema der Integration.
    Das Stück füllt ungefähr eine Stunde und ist an ein Publikum ab 14 Jahren gerichtet.

  • Betty-Reis-Gesamtschule

    „Homestories – Alltägliches mal anders“ ist ein 25-minütiges Stück, welches sich mit den alltäglichen Leben all der unterschiedlichen Menschen um uns herum auseinandersetzt.
    Die Szenen wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt und werden als Bewegungstheater für alle Altersgruppen auf die Bühne gebracht.

  • Gutenberg-Schule Stolberg

    „…Wer bin ich?“
    Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10 Klasse der Förderschule auseinandergesetzt.
    Das Stück beschäftigt sich mit all den vielen Menschen, die wir jeden Tag sehen, von denen wir aber nichts wissen. Dennoch haben sie ein eigenes Leben und eigene Geschichten. Aber auch Fragen, die sich viele von uns stellen, sollen mit Fokus stehen: Wer bin ich? Was ist mir wichtig? Wo will ich hin? 
    Das Stück ist 45 Minuten lang und richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse.

  • Montessori Grundschule Eilendorf

    Es gibt ein Land, in dem die Menschen fast gar nicht reden, da Wörter kostbar sind und gekauft werden müssen, damit man sie aussprechen kann. Deshalb machen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Wörtern, die ihnen besonders wichtig sind.
    Inspiriert wurde das Stück von Agnes de Lestrades Kinderbuch „Die große Wörterfabrik“. Allerdings wurde das Stück überwiegend von den Kindern selbst entwickelt. Hier wird ein besonderer Schwerpunkt auf die nonverbale Kommunikation und das Schaffen von Bildern mit Hilfe von Musik gelegt.
    Das ungefähr 30-minütige Stück kann von Grundschulkindern aller
    Jahrgangsstufen besucht werden.

  • Gemeinschaftsgrundschule Kall

    Ein kleines, buntes Wesen ist auf der Suche nach Tieren, die ihm ähnlich sind. Allerdings stellt sich das größere Herausforderung heraus, als zunächst angenommen…
    In „Das kleine Ich bin Ich“ bringt die Theater-AG (2. bis 4. Schuljahr) nicht nur ein Stück über Selbstfindung auf die Bühne. Es können auch von den Schülerinnen und Schülern selbst mitgestaltete Bühnenbilder, Kostüme und Requisiten betrachtet werden. Außerdem haben die Kinder die Geschichten innerhalb des Stücks eigens umgeschrieben, was dem Ganzen eine individuelle Note verleiht.
    Das Stück ist 30 bis 40 Minuten lang und richtet sich an ein Publikum zwischen 6 und 12 Jahren.

  • Gustav Heinemann Gesamtschule Alsdorf

    „Vier Wände oder… vielleicht aus Liebe weinen?“ ist ein generationenübergreifendes Stück, für das sich die Schülerinnen und Schüler mit Senioren aus ihrer Familie und nahegelegenen Altersheimen zusammengetan haben. In den Interviews mit den Senioren standen vor allem die Themen der Freundschaft, Liebe, Familien- und Lebensplanung im Vordergrund.
    In dem Stück, welches 30 bis 40 Minuten füllt, sollen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit manchen der befragten Senioren auftreten. Es richtet sich an ein Publikum ab 12 Jahren.

  • Kreisgymnasium Heinsberg

    „Medea“ handelt von der grausamen Rache einer Frau an dem Mann, der sie verlassen hat. Wird ihr schrecklicher, blutrünstiger Plan gelingen?
    Hier handelt es sich um ein Stück, was auch nach 2400 Jahren noch immer fasziniert und verstört. Es ist ungefähr 60 Minuten lang und richtet sich an junge Erwachse zwischen 16 und 18 Jahren.

  • Viktoriaschule Aachen

    Die 9. Klasse der Viktoriaschule Aachen verbindet Theater und Zirkus. Alles, was auf der Bühne stattfindet, haben die Schülerinnen und Schüler selbst entworfen und umgesetzt.
    Das Stück füllt 45 Minuten und ist besonders ansprechend für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 13 Jahren.
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  • Gymnasium der Stadt Würselen

    Drei Hexen prophezeien Macbeth die Krone Schottlands. Diese Prophezeiung führt zu einer Reihe blutiger Ereignisse, die der Literaturkurs der Q1 nun auf die Bühne bringt.
    Shakespears Klassiker „Macbeth“ wird dabei in Stil einer Graphic Novel neuartig inszeniert, was dem Ganzen einen modernen Touch gibt.
    Alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe können sich dieses 70-80-minütige Stück angucken.

  • Städtisches Gymnasium Herzogenrath

    Trojanischer Krieg: Eine Schlacht zwischen Griechen und Trojanern. Doch plötzlich taucht eine geheimnisvolle Armee auf…
    „Penthesilea“ erzählt die Geschichte der gleichnamigen Amazonenkönigin, die sich in die berühmte Schlacht um Troja einmischt.
    Das Stück wird von der Theater AG aufgeführt, füllt 45 Minuten und richtet sich an ein Publikum ab 15 Jahren.

  • Sankt Nikolaus Schule

    „Treibholz“ ist ein Stück, dass sich mit der Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer auseinander setzt.
    Die Theater AG der Sankt Nikolaus Schule ist mit einer Altersspanne von 7 bis 17 Jahren eine sehr heterogene Gruppe.
    Das 20-minütige Stück kann von allen Gästen ab 6 Jahren besucht werden.

  • Realschule im Kubitz

    Heimat. Was bedeutet das? Wo ist das? Die Gruppe geht auf die Suche…
    Die 8-köpfige Gruppe besteht nur aus Mädchen und spezialisiert sich auf Improvisationstheater. Ihre Künste können von Teenagern aller Altersgruppen in 20 bis 30 Minuten bestaunt werden.

  • Junges Theater Düren

    Die 9 Jugendlichen der schulübergreifenden Theatergruppe führen „Antigones Traum“ auf. Eine Fassung von Theresa Sperling, die den Orginaltext von Sophokles in verständlichere Sprache gebracht hat.
    Das Stück füllt knapp 90 Minuten und richtet sich an ein Publikum ab 13 Jahren.

  • Gesamtschule Brand

    Heimat, Individualität, Sehnsucht… Was bedeuten diese Begriffe?
    Diese Frage hat sich auch der DG Kurs der 10. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Brand gestellt.
    Die Auseinandersetzung auf der Bühne wird als Collage stattfinden, in der Kurzlyrik, Musik und Spielszenen zusammengebracht werden.

  • GHS Zülpich

    Mit einem eigenentwickelten Stück möchte diese Theatergruppe die Themen „Globale Erwärmung“ und „Demokratie“ mit einem spannenden Drama darstellen. 
    Hier werden unter anderem Sprech-, Musik- und Bewegungstheater zusammengeführt und durch experimentelle, fantasievolle Ausstattungen nochmal auf eine ganz andere Art und Weise dargestellt.

Bischöfliche St. Angela Schule Düren

„Out of Balance – you can’t see me in a midnight rainbow“ nennt sich das Stück der 25-köpfigen Gruppe aus Düren. Die Akteurinnen zwischen 13 und 16 Jahren zeigen in Form eines Musicals, was die Worte Gleichberechtigung und Gleichgewicht für sie bedeuten. Durch das Aufgreifen und Aufmischen von aktuellen Themen bringen sie den Zuschauern ihr selbst erarbeitetes Stück nahe. 
Das „Best Of“ des Stücks dauert 60 Minuten und ist für ein Publikum ab 12 Jahren.